Still-Leben als alternatives Verkehrskonzept, das ging daneben: Die stauenden Autos und LKW durch Fußgänger, Radfahrer, Longboarder, Inlineskater und Rhönradroller ersetzt, staute es sich dennoch auf „dem längsten Parkplatz der Welt“ wie an jedem anderen Tag auch. Und mancher Radler fluchte deswegen auch so, wie man es sonst hinter den Autoscheiben nicht anhören muss. Arme Kerle, hatten sie die Einmaligkeit der Veranstaltung nicht verstanden; auch die drei Radler des RSV Hansa Soest fuhren ab Gelsenkirchen- Süd nicht auf die A40, um nur vorwärtszukommen. Auch wenn sie letztlich 50 Kilometer zwischen Mühlheim und Bochum pendelten, der Stau war das Ziel: Essen, Trinken, Musikern lauschen, sich mit anderen Besuchern austauschen, Ruhr- Kultur erfahren! Toll das Konzert unzähliger Fahrradklingeln im Straßentunnel im Zentrum Essens, wo sonst nur Motoren donnern. Sicherlich hat auch das fabelhafte Wetter dafür gesorgt, dass die Veranstaltung bis auf weiteres unvergleichlich bleiben wird.